Sport kann Immunabwehr schwächen

Sport ist gesund. Wer Sport treibt, verbessert seine Fitness, erhöht seine Leistungsfähigkeit und tut etwas für seine Figur. Ob Spitzenleistung oder Breitensport – körperliche Aktivität führt zu einem erhöhten Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen. Daran sollten Sportler denken.

 

Mit Selen gegen den Baby-Blues
Sport kann Immunabwehr schwächen

Wer seinen Dauerlauf schweißgebadet beendet, hat mit der Flüssigkeit auch jede Menge Mineralien und Elektrolyte verloren. Schmerzende Krämpfe sind ein Zeichen von Magnesiummangel. Frühe Erschöpfung lässt auf Eisenmangel schließen. Problematisch – weil nicht sofort spürbar - ist auch ein Absinken des Selenspiegels im Blut. Denn Selen ist Bestandteil des körpereigenen Schutzsystems, der Glutathion-Peroxidase, die in viele Stoffwechselfunktionen eingreift.

Ein geschwächtes Schutzsystem ist ein Einfalltor für Infektionen. Da der Bedarf an Selen durch die Nahrung gerade bei Sportlern in Deutschland kaum zu decken ist, empfehlen Ernährungsfachleute, den Selenmangel regelmäßig durch Selenpräparate auszugleichen. Sie sind als Nahrungsergänzungsmittel in den Apotheken erhältlich.

Eine ausreichende Selenversorgung ist auch deshalb sinnvoll, weil der durch den Sport gesteigerte Stoffwechsel vermehrt zellschädigende freie Radikale hervorruft. Ein ausreichend hoher Selenspiegel gilt als eines der effizientesten Mittel, um diese aggressiven Radikale zu eliminieren.

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