Selen für das Immunsystem
Selen ist ein lebenswichtiges Spurenelement mit einer Vielzahl von Aufgaben im Immunsystem, dem Hormonsystem und der Zellregulation.
Man weiß inzwischen, dass oft immunstimulierende Therapien einfach deswegen nicht befriedigend ansprechen, weil dem Körper zu wenig Selen zur Verfügung steht, also ein Selendefizit besteht.
Zu einem solchen Selenmangel kann es zum Beispiel kommen:
- bei lang andauernder künstlicher Ernährung,
- bei Dialyse,
- in der Stillzeit,
- bei Schwermetallbelastung,
- bei Alkoholmissbrauch,
- zu einseitiger vegetarischer Ernährung.
Welche Erkrankungen können mit einem Selenmangel verbunden sein? Zum Beispiel:
- allgemeine Schwächung der Abwehrlage (Infektanfälligkeit)
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. Arteriosklerose)
- chronisch-entzündliche Erkrankungen (z.B. des Darms oder der Gelenke)
- bestimmte weitere, schwerwiegende Erkrankungen.
Ein solches Selendefizit ist nicht einfach spürbar, sondern kann nur durch eine Messung des Selenspiegels im Blut nachgewiesen werden. Diese Messung wird nicht routinemäßig durchgeführt; Sie sollten Ihren Arzt oder Therapeuten daher gezielt danach fragen!
Da der in Deutschland vorherrschende Selenmangel in Böden, Pflanzen und Nutztieren durch die modernen Ernährungs- und Lebensgewohnheiten noch verschärft wird, befinden sich Präparate auf dem Markt, die die tägliche Selenzufuhr verbessern.
Allerdings sollte das Präparat sorgfältig ausgewählt werden, denn Selen ist nicht gleich Selen!
